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Generalversammlung 2016 des Vereins G-Cubes

Die Mitgliederversammlung 2016 kann insofern als Neustart verstanden werden, als dass die Vereinsstrukturen erstmals in ihrer Gesamtheit erfasst wurden. Die Körperschaft des Vereins erfuhr eine umfassende Überholung. Hierzu zählen im Wesentlichen die Neubesetzung des Vorstands und die Annahme der überarbeiteten Fassung der Statuten sowie des ordentlichen Abschluss der Vereinsrechnung (von der Gründung bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt). Damit wurde der Grundstein für eine zielgerichtete und erfolgsversprechnede Umsetzung des Projekts G-Cubes gelegt.

Der Mini-G-Cube ist geboren

Harald Reichenbach teilt sich das Atelier im Areal der ehemaligen Brauerei Gassner mit Nicolas Bernière. Inspiriert durch Harrys Arbeit mit den G-Cubes entwickelte Nicolas erstmals für eine Installation in eigener Sache einen Mini-G-Cube. Die Idee des Mini-G-Cubes schenkte er seinem Atelierpartner weiter, welcher sich vom ersten Moment an in die Miniaturausgabe des G-Cubes verliebte. Als Geschenk ansich möchte G-Cubes dieses kleine Kunstobjekt ebenfalls in sein Projekt integrieren. Drei Verwendungszwecke stehen derzeit zur Diskussion:

– Ab einem Spendenbetrag von CHF 250 gibt es als Dankeschön einen Mini-G-Cube

– Bei Reservation eines G-Cubes mit Bezahlung per Vorkasse gibt es zur Vorfreude und Überbrückung der Wartezeit einen Mini-G-Cube

– Der Mini-G-Cube kann zu Marketing-Zwecken eingesetzt werden

Der Prototyp einer mobilen Müllpresse steht

Über die letzten Monate wurde im Atelier Lorraine gemeinsam mit Samuel Herren der Prototyp einer mobilen Müllpresse ausgeklügelt und schliesslich gefertigt. Die letzten Schweissarbeiten wurden von Kameramann Tom Bernhard bildlich festgehalten. Heute funktioniert die Müllpresse einwandfrei. Sie steht ab sofort in Betrieb. Der Prototyp wird zusammen mit der finalen aus Stahl gefertigten Presse mit auf die 15-monatige Reise um die Welt gehen.

Gleich zwei Institute der Universität Bern werden Partner von G-Cubes

In einem offiziellen Schreiben ist die Partnerschaft zwischen dem Verein G-Cubes und dem Institut für Europa- und Wirtschaftsvölkerrecht (IEW) einerseits sowie dem World Trade Institute (WTI) andererseits zur Zusammenarbeit im Bereich der Sensibilisierung der Öffentlichkeit über Abfälle im Meer besiegelt worden. Das IEW ist der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bern angegliedert und arbeitet in Lehre und Forschung eng mit dem WTI zusmmen. In dem vom Schweizer Nationalfonds finanzierten Projekt „The world’s oceans as an area of common concern: Plastic garbage patches in the high seas and marine genetic resources (Projektnummer 100011_150226) untersucht ein Team die rechtlichen Aspekte von sich rasch ausbreitendem Plastikmüll in den Ozeanen, klärt Zuständigkeits- und Verantwortlichkeitsfragen verschiedener Akteure im internationalen Recht und will wirksame Instrumente und praktikable Lösungsansätze aufzeigen, um weiterer Verschmutzung effektiv vorzubeugen. Das IEW plant im Laufe der nächsten zwei Jahre zu diesem Thema eine Konferenz und hofft in Kombination mit visuellen Eindrücken und gestalterischer Aufarbeitung der Problematik ein breiteres Publikum zu erreichen und das Thema fassbarer zu vermitteln.