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Neues Mitglied des Beirats: Prof. Dr. Thomas Breu

G-Cubes freut sich über ein weiteres Mitglied des Beirats und heisst Prof. Dr. Thomas Breu herzlich willkommen an Bord. Thomas Breu studierte an der Universität Bern Geografie und Volkswirtschaftslehre. Nach einem längeren Auslandaufenthalt in Südostasien koordinierte er den Nationalen Forschungsschwerpunkt Nord-Süd zu Fragen der Nachhaltigen Entwicklung namentlich in Ländern des Globalen Südens. Seit 2010 ist Thomas Breu Direktor des Interdisziplinären Zentrums für Nachhaltige Entwicklung (CDE) der Universität Bern und leitet eine Internationale Graduiertenschule der Universitäten Basel, Bern und Zürich zu Themen des Globalen Wandels und der Nachhaltigen Entwicklung. Thomas Breu engagiert sich nebst seiner Forschungs- und Lehrtätigkeit auch in der Beratung von Politik und Administration zu Entwicklungsfragen.

Der Start der Weltumsegelung wird verschoben

Seit Mitte Juli steht die O’Deline in einer Werft in Port Napoléon, um spezifische  Anpassungsarbeiten im Hinblick auf die Weltumsegelung auszuführen. Das  Boot sollte auf die zu erwartenden, besonderen Anforderungen hin aufgerüstet werden. Die Überführung der O’Deline nach St. Lucia, den Startort der World ARC 2017/18, wurde spätestens auf Ende Oktober 2016 angesetzt. Leider konnten die Werftarbeiten bis zu diesem Zeitpunkt nicht fertiggestellt werden. Die Verzögerung hatte zur Folge, dass erstens die Abnahme der Arbeiten nicht hätte ordentlich stattfinden können und zweitens keine Testfahrten hätten durchgeführt werden können. Aufgrund dieser sicherheitstechnischen Argumente wurde deshalb entschieden auf die Teilnahme an der World ARC 2017/18 zu verzichten. Die Weltumsegelung wird folglich auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Den neuen Zeitplan gilt es nun innerhalb nützlicher Frist zu definieren. Infolgedessen wird das Projekt G-Cubes ebenfalls Änderungen erfahren. Dadurch entstehen dem Projekt neue Möglichkeiten und Richtungen, die zu prüfen und  posititv zu nutzen sind.

Die vier ersten Mitglieder des Beirats stehen fest

G-Cubes ist stolz die vier ersten Mitglieder des Beirats präsentieren zu können und ist froh gleich solche Persönlichkeiten zu seinem Interessenkreis zählen zu dürfen.

– Prof. em. Dr. Thomas Cottier LL.M, emeritierter Professor in Europäischen und Internationalen Wirtschaftsrecht

– Kathrin Bertschy, Nationalrätin Kanton Bern (glp)

– Nicola von Greyerz, Grossrätin Kanton Bern (SP)

– Alec von Graffenried, Kandidat für Gemeinderat und Stadtpräsidium Bern (GFL)

Der Beirat ist ein Gremimum, das sich aus Experten verschiedener Fachbereiche sowie aus Politikern zusammensetzt. Nebst Netzwerk-Aktivitäten und der Rolle als Botschafter unterstützten die Mitglieder des Beirats G-Cubes in der Auslegung der Debatte um den Müll im Meer. Sie steuern mit ihrem Beitrag die thematische Ausrichtung der Veranstaltungsreihe und insbesondere den Prozess der Lösungsfindung zur Bekämpfung der Problematik.

Die Mehrfachgiessformen sind ready

Die Giessformen für die G-Cubes wurden in Zusammenarbeit mit Stefan von der Plexall GmbH geplant und entworfen. Es entstanden Mehrfachgiessformen aus weissem PE-Kunststoff.  Mit einer Form können zehn G-Cubes gleichzeitig gegossen werden. Insgesamt sind vier solcher Mehrfachgiessformen für die Segelreise hergestellt worden.

Der zeitliche Aufwand für den gesamten Giessprozess beträgt in etwa vier Tage. Anschliessend kann die Form zur Austrocknung (2 – 3 Tage) an Bord des Schiffs geholt werden, wo auch die Entkernung und die Endbearbeitung der G-Cubes erfolgt. Ebenfalls an Bord und in Handarbeit werden vorab die Plaketten zur Identifizierung der einzelnen G-Cubes gestanzt.

Um das gesetzte Ziel zu erreichen, müssen während der 15-monatigen Weltumsegelung insgesamt 400 endgefertigte Würfel produziert werden. Es müssen also pro Monat durchschnittlich 26 Würfel gegossen werden, was mit den Mehrfachgiessformen möglich sein sollte.

Die Swiss-Made Müllpresse aus Chromstahl ist fertig

Die definitive mobile Müllpresse wurde im Atelier Lorraine von Samuel und Tobias aus hochwertigem Stahl (CrNi, V4A) gefertigt. Diese Müllpresse ist auch bei längerer Aussetzung des Meerwassers absolut rostfrei. Die hydraulische Anlage der Presse ist durch Verschraubungen montiert, so dass im Schadensfall eine Ersatzanlage ohne besonderen Aufwand angebracht werden kann.

Samuel Herren ist über das Resultat und insbesondere über das aus Funktionalität entstandene Designerstück sichtlich erfreut. Das ist G-Cubes auch! Die Presse erzeugt einen Druck von ungefähr zwei Tonnen. Damit können in etwa zwei Papiertüten voller PET-Flaschen in einen G-Cube gepresst werden.

Generalversammlung 2016 des Vereins G-Cubes

Die Mitgliederversammlung 2016 kann insofern als Neustart verstanden werden, als dass die Vereinsstrukturen erstmals in ihrer Gesamtheit erfasst wurden. Die Körperschaft des Vereins erfuhr eine umfassende Überholung. Hierzu zählen im Wesentlichen die Neubesetzung des Vorstands und die Annahme der überarbeiteten Fassung der Statuten sowie des ordentlichen Abschluss der Vereinsrechnung (von der Gründung bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt). Damit wurde der Grundstein für eine zielgerichtete und erfolgsversprechnede Umsetzung des Projekts G-Cubes gelegt.

Der Mini-G-Cube ist geboren

Harald Reichenbach teilt sich das Atelier im Areal der ehemaligen Brauerei Gassner mit Nicolas Bernière. Inspiriert durch Harrys Arbeit mit den G-Cubes entwickelte Nicolas erstmals für eine Installation in eigener Sache einen Mini-G-Cube. Die Idee des Mini-G-Cubes schenkte er seinem Atelierpartner weiter, welcher sich vom ersten Moment an in die Miniaturausgabe des G-Cubes verliebte. Als Geschenk ansich möchte G-Cubes dieses kleine Kunstobjekt ebenfalls in sein Projekt integrieren. Drei Verwendungszwecke stehen derzeit zur Diskussion:

– Ab einem Spendenbetrag von CHF 250 gibt es als Dankeschön einen Mini-G-Cube

– Bei Reservation eines G-Cubes mit Bezahlung per Vorkasse gibt es zur Vorfreude und Überbrückung der Wartezeit einen Mini-G-Cube

– Der Mini-G-Cube kann zu Marketing-Zwecken eingesetzt werden

Die O’Deline nimmt G-Cubes mit an Bord

Dem Vereinspräsidenten und Initaiator von G-Cubes gelingt es in kürzester Zeit ein Ersatzschiff für das Projekt zu finden, die O’Deline. Das Segelschiff wird aus privater Hand finanziert und steht dem Verein G-Cubes ab sofort und zu Sonderkonditionen für sein Projekt zur Verfügung.

Es handelt sich bei der Yacht um eine Benneteau 473 Oceanis Commodore Performance mit Jahrgang 2005. Der ehemalige Besitzer rüstete das Schiff auf eine Atlantiküberquerung hin aus, welche er aber nie durchführte. Das Schiff verfügt deshalb über etliches an Sonderausstattungen:

 

Zusätzlichen Süsswassertank

Zusätzlichen Dieseltank

Entsalzungsanlage

Stromaggregat (220 V, Diesel)

Fix installierte Solarpanels

Verstärktes Performance Rigg

Zwei Vorsegel

Vier elektrische Winschen

Radarsystem

Bis zum Start der Weltumsegelung ist die O’Deline im Süden Frankreichs  bei Marseille in Port Napoléon stationiert. Trotz bestem Zustand wird das Schiff speziell auf die Weltumrundung vorbereitet.

G-Cubes erhält ein Büro

G-Cubes bezieht ab April 2016 einen Arbeitsplatz im Gemeinschaftsbüro U1 an der Allmendstrasse 39 in Bern-Breitenrain. Nebst der Funktion als Projektbüro wird die Adresse zum offiziellen Sitz des Vereins und deshalb zur Anlaufstelle für alle Interessierten, Partner, Vereinsmitglieder etc. Fortan können in diesen Räumlichkeiten Sitzungen gehalten oder allgemein Personen empfangen werden. Über den Büroplatz hinaus wird im Hinterraum ein Lager- und Werkplatz dazugemietet, mit dem Zweck hier inmitten der Stadt Bern G-Cubes zu produzieren.