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Visit to the Indigenous Community Wichub Wala. Panama – San Blas Islands

We visited the WICHUB WALA indigenous community, with whom we had a constructive dialogue about the problems of the community. We spoke with the Secretary and Community Leader. The main problem is the lack of drinking water and the accumulation of garbage, because they cannot get it anywhere and therefore they have to burn it or throw it into the sea.

G-Cubes production on uninhabited island full of garbage. Panama – San Blas Islands

On our trip to Panama we stopped in San Blas and we were able to clean an uninhabited island that was totally full of garbage on the coast. The current has brought this garbage that has not been produced here. It is a very serious problem and additionally, the community that lives in the surrounding islands does not have the infrastructure to recycle. The main problem that the community finds is the lack of drinking water and the possibility of doing something with solid waste and residues.

 

Garbage Clean Action Cartagena, Colombia

Our cleaning day of Tuesday, January 16, was developed on the beaches of Manzanillo north of Cartagena, with the support of Navegando por Cartagena, Serena Del Mar Foundation, Paraiso Dive, Autonomous University  of Nariño and Foundation Bahia.

 

 

Additionally some of these groups previously collected garbage in different places such as Tierra Bomba, like the Guardias Ambientales Multiplicadores. This garbage was also part of the cubes we creating in the workshop that was supported by La Presentación Casa de Cultura y Arte.

 

After having the artist’s studio at La Presentación, a conference was held about the association and about the work we want to develop in Colombia with strategic alliances of organizations that already have very valuable experience in environmental issues, since we have seen that the problem is very serious, it will need more action than we had thought before being there.

By September 12th more than 200 people visit our first event in the Schloss Köniz. In the program included an interview with Harald Reichenbach and a panel discussion with participants from business, science and politic background. Under the topic: “What is the task of Switzerland to save the seas from plastic waste?” Discussed: Nicola von Gruyerz, Councilor SP Cant Bern; Judith Schäli, PhD student University of Bern; Kurt Röschli, Managing Director of Technology at Swiss Plastics; Dr. Christian Rytka, Institute of Plastics Engineering FHNW; Walter Matter, Head of Waste Management + Recycling City of Bern and Harald Reichenbach, artist and initiator of the project G-Cubes. The evening was moderated by Gisela Feuz.

 

 

 

 

Bern Start Event 12.09.17

On 7. September 2017 in the newspaper “Der Bund”

Translation of the original version in German

Müll wird zu Kunst komprimiert

Der Berner Künstler Harald Reichenbach will mit seinem Projekt einen Beitrag leisten zur Lösung des Plastikmüllproblems im Meer. Demnächst bricht er zu einer Weltumseglung auf.

Ein Einmaster ist es, 14,5 Meter lang und 4,3 Meter breit, es gibt drei Doppelkojen, die Schlafplätze für sechs Personen bieten. «Es wird schon sehr eng werden», sagt Harald Reichenbach, «besonders wenn wir dann mit Vorräten und Trinkwasser auf dem Pazifik länger unterwegs sind.» Dieses Schiff ist aber nicht nur Fortbewegungsmittel und Wohnraum, es dient während 15 Monaten auch als Werkstatt und Lager.

Die letzten drei Wochen hat der 58-jährige Berner Künstler auf dem Mittelmeer verbracht, um sich mit seiner Crew an das Boot zu gewöhnen und zu trainieren für die grosse Weltumseglung im Dienste eines langfristigen, nachhaltigen Müllmanagements. Im Moment gibt er in Marseille einen Workshop am Lycée Arthur Rimbaud. «Es ist ja grundsätzlich ein Projekt, das sich an die kommende Generation richtet», sagt er.

Am 20. September geht es los in Marseille, der in Bern domizilierte Verein G-Cubes hält eine Medienkonferenz ab; tags darauf werden, sofern die Wettervorhersagen gut sind, die Segel gesetzt. Das Schiff wird Teil einer 25 Segelboote umfassenden Flotte sein auf einem vom World Cruising Club organisierten Törn. Der von Harald Reichenbach im September 2014 gegründete Verein G-Cubes will über ein konzeptionelles Kunstprojekt auf den Plastikabfall in den Ozeanen aufmerksam machen und die Verursacher zum Handeln bewegen. «Wir wollen einen Beitrag leisten, der die Lösung des Abfallproblems vorantreibt», sagt Reichenbach. Deshalb mache G-Cubes den Spagat zwischen Kunst und Ökonomie: «Wir sammeln über Kunst Geld für nachhaltige Projekte.»

Am Schluss ein Mahnmal

Und so soll es gehen: Entlang der Segelroute wird regelmässig an Stränden angespülter Abfall gesammelt und direkt vor Ort mithilfe einer mobilen Apparatur gepresst. Die Fundstellen werden fotografisch dokumentiert, die komprimierten Müllwürfel in einem Trocknungsbehälter auf dem Schiff aufbewahrt; jeder Würfel wird mit einer Plakette versehen, auf denen die Koordinaten der Fundstelle sowie eine Nummer stehen. Konserviert wird der Müllwürfel, indem er in einen Kubus aus Harz gegossen wird: einen G-Cube. Diese Kunst aus Meeresabfall hat durchaus eine ästhetische Dimension: Es entstehen hinter «Glas» skulpturale Formationen, schillernde Farbsinfonien oder reliefartige Oberflächenstrukturen.

«Jeder G-Cube ist ein handgemachtes Einzelstück», sagt Reichenbach, der im vergangenen Mai im Rahmen einer Projektwoche mit einer Klasse des Berner Laubegg-Schulhauses bereits Prototypen in der Originalgrösse von 10 x 10 x 10 Zentimetern hergestellt hat. Während der Weltumseglung ist geplant, dass 400 Würfel produziert und unterwegs zum Verkauf angeboten werden. Weitere 1000 Würfel werden für die 2019 geplante Schlussausstellung zurück in die Schweiz geschickt und dort gegossen. «Wir bringen den Abfall zurück zum Verursacher. Die einzelnen Würfel werden zu einem monolithischen Ganzen zusammengestellt», sagt Reichenbach, «es soll ein Mahnmal werden, ein Kubikmeter Müll aus tausend kleinen Müllwürfeln.»

Den Kreislauf schliessen

Die Hälfte des durch den Verkauf eingenommenen Geldes will Reichenbach für Projekte einsetzen, die nachhaltiges Müllmanagement betreiben. «Wir planen nächstes Jahr eine erste Strandräumungsaktion auf den zu Panama gehörenden San Blas Islands in der Karibik, gemeinsam mit der dort lebenden Community der Kuna-Indianer», erzählt Reichenbach.

Den Grundgedanken von G-Gubes, in dessen Beirat unter anderen der Berner Stadtpräsident Alec von Graffenried und Rechtsprofessor Thomas Cottier sind, bringt Reichenbach so auf den Punkt: «Der Müll bezahlt seine Entsorgung. Wenn wir diesen Kreislauf geschlossen haben, sind wir am Ziel.» Die finanzielle Situation des Vereins präsentiert sich allerdings derzeit noch nicht befriedigend. Reichenbach glaubt, dass diverse Absagen von Stiftungen eine Folge der Mehrdimensionalität des Unternehmens seien: «Wir sind mit unserem Projekt zwischen Stuhl und Bank. Kunststiftungen verweisen uns an die Umweltstiftungen; diese wiederum sehen in uns in erster Linie ein Kunstprojekt.»

Der als Kunstmaler bekannt gewordene Reichenbach kam vor einigen Jahren auf einem Segeltörn von Gibraltar in die Karibik erstmals mit der Thematik in Berührung: «Eigentlich wollte ich damals nur Segeln lernen und die Kunst mal einige Zeit ruhen lassen, aber während dieser vier Monate sind wir täglich mindestens dreimal an schwimmenden Plastikabfallinseln vorbeigekommen.» Die Verschmutzung der Meere liess ihn nicht mehr los. Später beobachtete Reichenbach Kinder am Strand, welche die farbigen Plastikpartikel als natürlichen Bestandteil des Sandes wahrnahmen. Die Machtlosigkeit der örtlichen Bevölkerung, die Müllschwemme zu bewältigten, bewog ihn dazu, etwas zu unternehmen.

Abenteuer und Aufklärung

Die Zeit bis zum Start in Marseille gilt es zu nutzen. Kurz kommt Reichenbach noch in die Schweiz, um am kommenden Dienstag im Schloss Köniz an einer Veranstaltung seines Vereins teilzunehmen. Eine begleitende Veranstaltungsreihe soll das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. Geplant sind unter anderem Kooperationen mit Energie Recycling Bern (ERB) und eine Putzaktion im Wohlensee. Weiter wird ein Film das Projekt dokumentieren. Ein längerer Dokumentarfilm über das Abenteuer ist ebenfalls in Planung, der 2019 auf SRF ausgestrahlt wird.

Unterwegs sind ebenfalls Events und Ausstellungen geplant, so etwa in Las Palmas auf den Kanarischen Inseln und in Santa Martha an der kolumbianischen Küste. Die Reise wird durch den Panamakanal weitergehen und über den Pazifik an der Nordküste Australiens vorbei in den Indischen Ozean. «Ob wir durch den Golf von Aden und den Suezkanal segeln werden, ist noch offen», sagt Reichenbach. Im Moment seien Abklärungen im Gange, ob diese Route wegen der Hochsee-Piraterie ein zu grosses Risiko berge. Das Ganze sei zweifellos ein Abenteuer, räumt Reichenbach ein. «Aber wir können auch einen Beitrag leisten, indem unser Projekt Aufklärung betreibt und Menschen im Kampf gegen die Verschmutzung unterstützt.»

Start der Event-Reihe und Präsentation des Projekts: 12. September, 19 Uhr, Schloss Köniz. Mehr Informationen: www.g-cubes.com.

(Der Bund)

Erstellt: 07.09.2017, 06:57 Uhr

G-Cubes are getting finished with Student from Laubegg School

Tuesday 23.05.17

Tuesday morning we continued to work on our projects as Harry and the G-Cubes were not there yet. After the lunch break he came. He had already poured a thin floor so that the Cube was poured down. We then finished our Cube with resin and curing agent. The mixing together had to last 24 hours before we could put the platelets on it with an inscription and pour a last infusion over it.

PET pressed by the students in Laubegg School

Monday, 22.05.17

On Monday we had started with our G-cubes. We had the garbage pressed into a square with a press machine, which works with compressed air. At both ends, we screwed screws so that the garbage held together in its shape. When we had pressed PET, we had to melt this PET first. Harry, the artist who makes the G-cubes, helped us as soon as we needed help. At the end of the day, we had six G-cubes in their form. The translucent resin came only later. In addition to the G-Cubes, we also had other projects. Namely: a giant Pet bottle consisting of many small pet bottles, a dead fish of garbage in the belly, a world map with the people (countries covered with garbage) and one without the pet bottles and still sculptures of broken flower heads Which were “glued” together with cement.

Collect garbage with Laubegg school.

Friday, 19.05.17

G-Cubes is a project of garbage, so we had to first collect garbage. In order not to make garbage ourselves, we went to the scythe and collected with Olivia everything that was not in the right place. They accumulated a lot. We found anything from flowerpots to cigarettes, everything was around. Back in the schoolhouse, we emptied the garbage, open bottles by cutting them, washed things and laid out everything to dry. Fortunately, we had to clean up our pause yard, so we had more material for our project. On Monday we started properly.

Laubegg Schulhaus started the project G-Cubes

Class 7b from the Laubegg school house started the project G-Cubes on a rainy Friday morning with a garbage collection at the scythe. The pupils were astonished at the amount of time they spent in just two hours.

After the weekend, at which the spread rubbish could dry, then it really started.

Engaged, the students led Harry’s instructions in small groups and were eager to see what it was like in the end. Other teachers and pupils also visited the room, in which waste was squeezed, resin poured and placket punched.

In the following week, the class was able to break the crafted cubes from the mold and marvel at the result.

In addition to the G-Cubes, the class worked on independent art pieces, which they creatively created from waste. The result is a huge PET bottle of many small ones, one dead fish with garbage in the belly, two world maps one with and one without the humans where the continents are covered with rubbish and further sculptures from broken flower heads.